Ultra-verarbeitete Lebensmittel: Was bedeutet der aktuelle Stand für uns?
Aktuell wird in den österreichischen Medien über Ultra-Processed Foods (UPFs) diskutiert.
Nicht zuletzt, weil eine größere Studie zu gesundheitlichen Risiken zunächst veröffentlicht und später wegen "methodischer Kritik" zurückgezogen wurde. UPFs sind industriell hergestellte Produkte, die durch zahlreiche Verarbeitungsschritte und den Einsatz von Zusatzstoffen wie Emulgatoren, Aromen oder gehärteten Fetten gekennzeichnet sind. Die NOVA-Klassifikation, ein weit verbreiteter Standard, teilt Lebensmittel in vier Gruppen ein: von unverarbeitet bis hochverarbeitet. UPFs fallen in die vierte Gruppe und enthalten oft Zusatzstoffe, die in einer Hausküche nicht verwendet werden. Während NOVA den Verarbeitungsgrad in den Vordergrund stellt, setzen andere Systeme wie SIGA stärker auf die ernährungsphysiologische Qualität und unterscheiden zwischen Verarbeitungsverfahren und Rezeptur. Diese unterschiedlichen Ansätze machen die Debatte komplex und erklären, warum die EU bisher keine direkte Regulierung für UPFs als eigene Kategorie beschlossen hat, sondern erst plant eine Abgabe auf stark verarbeitete Produkte mit hohem Zucker-, Salz- oder Fettgehalt einzuführen.
Für uns als Konsument:innen bedeutet das: Informierte Entscheidungen treffen. Ein Blick auf die Zutatenliste lohnt sich. Je länger und unverständlicher die Liste, desto stärker verarbeitet ist das Produkt in der Regel. Frische, minimal verarbeitete Lebensmittel wie Obst, Gemüse oder Hülsenfrüchte sind eine gute Alternative. Gleichzeitig können wir Initiativen unterstützen, die für mehr Transparenz und faire Lebensmittelketten stehen. Etwa die regionale Erzeuger:innen des genussFAIRteilers. Die Diskussion um UPFs ist noch nicht abgeschlossen, aber wir können schon heute unseren Konsum bewusst gestalten.
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Foto: generiert mit dem Bild-Tool von https://duck.ai/
-- Florian
Für uns als Konsument:innen bedeutet das: Informierte Entscheidungen treffen. Ein Blick auf die Zutatenliste lohnt sich. Je länger und unverständlicher die Liste, desto stärker verarbeitet ist das Produkt in der Regel. Frische, minimal verarbeitete Lebensmittel wie Obst, Gemüse oder Hülsenfrüchte sind eine gute Alternative. Gleichzeitig können wir Initiativen unterstützen, die für mehr Transparenz und faire Lebensmittelketten stehen. Etwa die regionale Erzeuger:innen des genussFAIRteilers. Die Diskussion um UPFs ist noch nicht abgeschlossen, aber wir können schon heute unseren Konsum bewusst gestalten.
- https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0273230099913715
- https://science.orf.at/stories/3233283/
- https://www.kleinezeitung.at/lebensart/gesundheit/20325289/stark-verarbeitete-lebensmittel-sind-globale-gefahr-fuer-die-gesundheit
- https://kurier.at/wirtschaft/fett-zucker-salz-steuer-medizin-eu-lebensmittel-industrie/403103917
- https://www.wko.at/oe/oesterreich/hochverarbeitete-lebensmittel-im-faktencheck
- https://fet-ev.eu/upf-ultra-processed-food/
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-- Florian
Geändert am 27.01.2026 21:33




